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Datum

Montag 22. April 2024

Beginn

20:15 Uhr - Einlass ab 19:30 Uhr
Elevation © Susanne Schröder

Veranstaltungsort

Discothek Club Center, Stadtplatz 2 in Abensberg

Eintrittspreise

Regulär: 10,- €
Ermäßigt: Jazzclubmitglieder, Schüler/Studenten: 5,- €

Elevation - A Soulful Experience

Montag 22. April 2024 20:15 Uhr

ELEVATION vereint fünf Amateur-Jazzer aus dem Großraum München zum Quintett in der klassischen Besetzung mit Trompete, Saxophon, Piano, Bass und Schlagzeug. Musik ist die lebenslange Leidenschaft eines jeden von ihnen. Nachdem sie ihren beruflichen Ehrgeiz weitgehend gestillt haben, rückt die Arbeit an ihren Instrumenten und am Jazz-Vokabular stärker in den Vordergrund. Die Musik von Elevation umfasst ein breites Feld an Jazz-Stilen: Bebop, Hardbop, Modalen Jazz, Bossa Nova, Jazz Funk, auf Wunsch auch jeden populären Klassiker.
Die Musiker lernten sich kurz vor den Corona-Lockdowns kennen, die Anfangszeit der Band war geprägt von der Skurrilität der Corona-Jahre. Zunächst als Duo, dann als Quartett wollten sie zusammen Musik machen. Wegen der Lockdowns war an gemeinsames Musizieren im Probenraum nicht zu denken und die Idee, die für das erste Repertoire vorgesehenen Stücke getrennt voneinander aufzunehmen und digital zusammenzufügen, wurde mit wachsender Begeisterung und steigendem Perfektionsanspruch umgesetzt. Am Ende kamen vier Stunden Musik zusammen - die “Lockdown Jams”. Im Herbst 2022 war mit Reinhard auch der fehlende Trompeter gefunden. Als Quintett war Elevation komplett.
Nach Ende der pandemiebedingten Beschränkungen übten sie ein Repertoire ein und stellen nun ihr Programm “ELEVATION - A Soulful Experience” vor: Klassiker aus der Ära des Hard-Bop, Soul Jazz und Post-Bop. Damit soll sich die Freude an der musikalischen Begegnung auch ihren Zuhörern vermitteln.

Besetzung:
Karl-Heinz Marx – Tenor- und Sopransaxophon
Reinhard Kungel – Trompete, Flügelhorn, Blues Harp
Michael Justus – Klavier
Herbert Schmid-Eickhoff – Bass
Thierry Vernet – Drums

Link zur Website von Elevation:
https://www.elevation-jazzband.de

Musikbeispiele:
Gemeinsames Proben war in den Jahren der Corona-Lockdowns nicht möglich. Das hielt ELEVATION - seinerzeit noch ein Quartett - nicht davon ab, miteinander Musik zu machen. "Remote" entstanden vier Stunden Musik - die "Lockdown Jams". Eine Auswahl hiervon ist über die populären Onlinedienste verfügbar.
Link zur Musikauswahl auf YouTube

Info zu den Musikern von ELEVATION
Karl-Heinz Marx – Tenor- und Sopransaxophon
Die ersten musikalischen Erfahrungen sammelte Karl-Heinz in seinen Teen-Jahren in einer Tiroler Blasmusikkapelle am Flügelhorn, entdeckte aber schon bald seine Affinität zu Jazz. Er hörte sich quer durch den Gemüsegarten von Swing, Blues, Gospel zu Bossa Nova, Bebop und Jazz-Rock und eignete sich Grundzüge der Jazzharmonik und -Rhythmik in einem Konservatoriums-Lehrgang mit Joe Viera an. Während seines Volkswirtschafts-Studiums verdiente er sich das nötige Kleingeld als Sänger, Gitarrist und Trompeter in einem alpenländischen Amateur-Tanzmusik-Trio, das von Jodelgesängen bis zum 70er Jahre Pop ein breites Spektrum abdeckte und damit eine gewisse - zumindest enge regionale - Bekanntheit erreichte. Nach einer etwa 25 Jahre langen beruflichen Musikpause folgte schließlich eine neue musikalische Reise mit einem für ihn neuen Instrument: dem Tenorsaxophon. Nach etwa zwei Jahren Lernzeit mit Auffrischung und Erweiterung der Jazz-Harmonielehre entstanden zum reinen Privat-Vergnügen zunächst die Duo- Formation mit Michael und später ein Quintett mit Thierry, Herbert und Reinhard. Motivation und Inspiration kamen (und kommen) von sehr vielen Jazz-Granden aus verschiedenen Zeiten, Stilen und Instrumenten. Prägend für ihn auf dem Saxophon waren und sind Paul Desmond, Stan Getz, Joe Henderson, John Coltrane, um nur einige wenige zu nennen, aber natürlich auch das restliche Who-is-Who der vergangenen und derzeitigen Saxophon-Jazz-Virtuos:innen. Karl-Heinz leugnet aber auch nicht eine Neigung zu Jazz-Rock, Funk, Fusion und ja, manchmal darf es auch Smooth Jazz sein… Karl-Heinz ist Tiroler aus Innsbruck, Jahrgang 1960, lebt bei München, hat einen Sohn und eine Tochter und arbeitet als selbständiger Unternehmensberater.

Reinhard Kungel – Trompete, Flügelhorn, Blues Harp
Regiseur und Kammermann des Dokumentarfilms "Jazzfieber (2023), der die Geschcihte des deutschen Jazz beschreibt.
Im Alter von 11 Jahren lernte Reinhard, Jahrgang 1962, das Trompetenspiel und wenige Jahre später als Folge seiner Begeisterung für die Bluesmusik die Mundharmonika. Über den Jazzrock kam er zum Jazz und wirkte mit Trompete, Flügelhorn und Mundharmonika in diversen Jazzformationen und Bigbands mit. Neben Jazzworkshops in Burghausen und Weikersheim nahm Reinhard Trompetenunterricht bei Bernd Hufnagel, Lazlo Juhas und Benny Bailey.
Zu seinen Vorbildern zählen Clifford Brown, Miles Davis, Freddie Hubbard und Johann Sebastian Bach.
Reinhard ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt im Münchner Süden. Als Regisseur, Kameramann und Produzent hat er bis heute ca. 100 Filme realisiert, darunter den Dokumentarfilm “Jazzfieber” (2023).

Michael Justus – Klavier
Als Teenager entdeckte Michael, Jahrgang 1962, zunächst die Beatles und dann die klassische Musik für sich und versuchte mit den Beethoven-Sonaten das Klavierspielen zu lernen. Eine Zeitlang spielte er im Jugendorchester des ostwestfälischen Dorfs, in dem er aufwuchs, den Kontrabass. Von Miles Davis wurde er bei einem Konzert in seinem Studienort Münster auch mit Jazz infiziert. Spät ließ er sich an der Frankfurter Musikwerkstatt am Jazz Piano ausbilden und vertiefte sich in die zugehörige Musiktheorie. Zu Michaels Idolen zählen Bill Evans, Herbie Hancock und Russell Ferrante. Seine eigenen Kompositionen spiegeln sein Wandeln zwischen den Welten der Klassik und des Jazz. Sie zeigen Einflüsse von Komponisten wie Bach, Debussy und Bartók, aber auch von Chick Corea, Don Grolnick und Michael Wollny. Michael ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in München und Stuttgart. Er arbeitet für einen Buchverlag.

Herbert Schmid-Eickhoff – Bass
Herbert kam mit 15/16 Jahren zur Musik und zum Bass. Über Blues, Beat und Rock’n Roll gelangte er zum Jazz. Schon während seines BWL-Studiums widmete er der Musik einen großen Teil seiner Zeit. Als Autodidakt beschäftigte er sich zuerst mit dem E-Bass. Doch das Interesse an traditionellem Jazz ließ ihn mit 23 zum Kontrabass wechseln. Er besuchte in Burghausen Jazz-Workshops bei Joe Viera und Ekkehard Jost, nahm Unterricht in Gießen und ließ sich bei Reinhold in Frankfurt am Konservatorium ausbilden.
In Gießen und Marburg spielte Herbert in verschiedenen Formationen. 1982 zog es ihn nach Hamburg, wo er mit afrikanischen Musikern Musik machte, die ihn auf mehreren Tourneen durch Deutschland führten. Gleichzeitig spielte er mit verschiedenen Musikern aus der Hamburger Szene auf regionalen Bühnen in und um Hamburg.
1990 kam Herbert nach München und gründete die Hochschule Macromedia. Bei verschiedenen Veranstaltungen in seiner Hochschule hatte er die Gelegenheit, mit Musikern wie Karl Ratzer, Peter Tuscher, Ed Neumeister und Karen Edwards zu spielen. Nach dem Ausscheiden aus der Hochschule widmete Herbert sich mehr und mehr der Musik. Er vertiefte seine musikalischen Kenntnisse an der Münchner Jazz School bei Franz-David Baumann, Tim Collins und anderen Lehrenden.
Herbert ist verheiratet, lebt im Münchner Süden, hat eine Tochter und drei Enkelkinder und genießt nach dem Ende seines Arbeitslebens die Musik.

Thierry Vernet – Drums
Ende der 60er Jahre in Frankreich geboren, kannte Thierry die Schätze nicht, die die Götter des Jazz bereits auf den Planeten gebracht hatten. Erst sehr spät, Ende der 90er Jahre, nachdem er in mehreren Rockbands Schlagzeug gespielt hatte, entdeckte er den Jazz. Die Offenbarung! Seitdem ist er süchtig danach. Unter vielfachen Einflüssen verschiedenster Schlagzeugmonster (von Billy Cobham, Dave Weckl, bis hin zu Art Blakey, Brian Blade oder Joe Morello) hat er als Autodidakt seinen eigenen Stil entwickelt, bei dem seine Rhythmusfarben vollständig mit der Dynamik der Musik zu einer Einheit verschmelzen. Thierry lebt mit seiner Frau in Miesbach, hat zwei Töchter und arbeitet als Projektmanager für ein großes IT-Unternehmen.