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Datum

Montag 18. März 2024

Beginn

20:15 Uhr - Einlass ab 19:30 Uhr
Foto © Claudia Fischbacher

Veranstaltungsort

Discothek Club Center, Stadtplatz 2 in Abensberg

Eintrittspreise

Regulär: 10,- €
Ermäßigt: Jazzclubmitglieder, Schüler/Studenten: 5,- €

Phishbacher Trio plays The Beatles

Montag 18. März 2024 20:15 Uhr

Das Phishbacher Trio interpretiert Beatles Songs auf eine Art, die gleichzeitig tief vertraut und bezaubernd frisch klingt!
Phishbacher Plays The Beatles – eine perfekte Paarung. Mit dieser neuesten Kreation schließt sich für den in New York lebenden Pianisten Walter Fischbacher und sein Trio ein musikalischer Kreis. Phishbachers erstes Album, betitelt „Chillin“ und 2004 erschienen, hat tiefe Wurzeln in der klassischen Jazz Piano Trio Tradition, ebenso wie diese neueste Platte, die im Frühjahr 2023 erscheinen wird. Aber wie üblich expandiert das Phishbacher Trio die musikalische Sprache des Klaviertrios mit einer großen Bandbreite aus Einflüssen, von Odd-Meter Arrangements im Stil von Avishai Cohen bis zu Latin Grooves, die Michel Camilo anklingen lassen, dazu noch ein guter Schuss des Blues. Fischbachers unverkennbare Reharmonisierungen bereichern die Neuinterpretation jedes Stückes, ohne die Essenz des Ausgangsmaterials aus den Augen zu verlieren.

In Österreich geboren und aufgewachsen, trieb es Fischbacher 1994 nach New York. Hier studierte er Jazz Klavier, spielte mit Jazz Größen wie Ravi Coltrane, Randy Brecker, George Garzone, Ingrid Jensen. Betrieb 15 Jahre lang sein eigenes Tonstudio und trat auch als Musik Produzent, Recording und Mastering Engineer in Aktion (Jose James, Mike Stern, Junior Mance, Christian McBride, Antonio Sanchez).
Für Fischbacher schließt sich dieser musikalische Kreis aber auch auf andere Weise. Vom musikalischen Geschmack zweier älterer Geschwister beeinflusst, absorbierte er die Musik von den Beatles in jungen Jahren. Passend also, dass er Dekaden später diese Musik in Angriff nimmt und ein Set zusammenstellt, das gleichzeitig tief vertraut und bezaubernd frisch klingt. Mit von der Partie sind der hochgefragte tschechische Bassist Petr Dvorsky und der deutsche Star Drummer Ulf Stricker. Phishbacher Trio sind absolute Könner, wenn es darum geht, ein Stück Musik in die Stratosphäre zu schießen und gleichzeitig ihre rhythmischen Wurzeln tief in die Erde zu schlagen. Jedes einzelne Stück brilliert mit einer Spielfreude und gerade genug Kontrolle, um die Band am Abgrund entlanggleiten zu sehen. Es ist dieser Flirt mit dem Absturz, der kontrollierte Wahnsinn, der einfache Melodien belebt und Phishbacher von der breiten Masse abhebt. Phishbacher - ein elektrisierendes Trio das Jazz zum Kult erhebt.

Besetzung:
Walter Fischbacher – keys
Petr Dvorsky – bass
Ulf Stricker – drums

Mehr Infos:
Homepage: Phishbacher Trio
Videos: www.youtube.com/phishbacher

Weitere Infos zu den Musikern
Walter Fischbacher – keys
https://www.walterfischbacher.com/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Fischbacher
Der in New York lebende Pianist Walter Fischbacher ist ein facettenreicher Künstler. Seit Jahren bereist er die Welt, als Bandleader, Sideman und Duo Partner. 2019 erschien Fischbachers erste Solo Platte mit dem Titel „Moments“. Seine jüngste CD, Phishbacher Plays The Beatles, erscheint 2023.
Fischbacher, der mit Jazzgrössen wie Randy Brecker, George Garzone, Ingrid Jensen, Wolfgang Muthspiel, Chico Freeman, Tim Lefebvre, Joel Rosenblatt und dem Vienna Art Orchestra gearbeitet hat, stammt ursprünglich aus Österreich. In Wien studierte er von 1985 - 90 Klassisches Piano und 1990 -'94 Jazzpiano und Komposition am Konservatorium der Stadt Wien, bevor es ihn 1994 Nach New York trieb. Jahrelange Tourneen mit seinem Trio Phishbacher und mehrere CDs folgten, vor allem sein Debüt als Leader „Chillin“ (2003, Lofish Music), abgerundet durch seine bislang erfolgreichste CD „Dreamcatcher“ (2014, Lofish Music). Im Jahr 2000 eröffnete er zusammen mit seiner Frau, der Jazzsängerin Elisabeth Lohninger, ein Tonstudio (Lofish Studios), das 15 Jahre lang Teil der lebendigen New Yorker Studioszene war. Als Mixing- und Mastering-Ingenieur kann er auf eine beeindruckende Kundenliste verweisen. Künstler wie Jose James, Mike Stern, Juior Mance, Christian McBride und Antonio Sanchez haben mit ihm gearbeitet. In den letzten Jahren hat Fischbacher mehrere Tourneen als Musikdirektor /Pianist/ Toningenieur unternommen und amerikanische Jazzsänger in Europa präsentiert. Sein Soloprogramm wird oft so beschrieben: „Einfache Melodien eingebettet in virtuoses Klavierspiel, eine Collage musikalischer Stilrichtungen von Klassik über Jazz bis Funk“ (Pressemitteilung). Walters Stil und Repertoire über die Jahrzehnte gereift und sind Zeugnis eines Lebens, in dessen Zentrum stets die Musik steht - authentisch und kompromisslos, genau wie Fischbacher selbst.

Petr Dvorsky – bass
Homepage: http://petrdvorsky.cz/index.php?lang=cs
Petr absolvierte das Jaroslav-Ježek-Jazz-Konservatorium in Prag und studierte privat klassischen Kontrabass bei Professor Jan Kment, Professor Václav Fuka und Professor Jiří Valenta. In die tschechische Jazzszene trat er als Mitglied des Debütquartetts The Four mit Karel Růžička Jr., Stanislav Macha und Jiří Slavíček ein, das 1990 den internationalen Wettbewerb des Karlovy Vary Jazz Festivals gewann. Im Jahr 1992 gewann er mit dem Pavel Wlosok Trio den zweiten Platz beim Internationalen Wettbewerb Jazz Juniors in Krakau, Polen.
Seitdem hat er mit vielen führenden tschechischen und internationalen Jazzmusikern wie Sandy Lomax, Mark Vinci, Steve Lacy, Steve Houben, Juraj Bartos, Gabriel Jonáš, Matúš Jakabčic, Karel Růžička, Emil Viklicky, Eva Olmerová, Ingrid Jensen, Štepán Markovič, Luboš Andršt, Markus Printup, Najponek und anderen zusammengearbeitet. Mehrere Jahre in Folge wurde er bei der Wahl zum Talent des Jahres der Tschechischen Jazzgesellschaft nominiert. Von 2004 bis 2013 war er Mitglied der Czech Radio Big Band. Mit dem Trio von Emil Viklicky begleitete er den legendären Hardbop-Saxophonisten Lew Tabakin.
Derzeit spielt Petr Dvorský mit dem Emil Viklický Trio und Quartett, Adam Tvrdý Trio, Concept Art Orchestra, Rajnosek B.and und Petr Beneš Quartett.
Unter den internationalen Projekten ist seine ständige Zusammenarbeit mit Walter Fischbacher zu erwähnen, mit dem er bei seinen Soloprojekten zusammenarbeitet und mit dem er oft viele hervorragende Solisten wie Alita Moses, Femi Temowo, Audrey Martell und Marianne Solivan begleitet. Im Jahr 2017 trat er mit dem Trio Emil Viklicky feat. Ermie Adams im Metropolis Perfoming Arts Center in Chicago auf. Von 1999-2003 war er Redakteur des Jazzmagazins JAM und von 2004-2005 Leiter des Summer Jazz Workshop in Prag. Er unterrichtet privat Kontrabass.

Ulf Stricker – drums
Ulf Stricker drums und https://www.ulfstricker.com/
Der 1977 in Düsseldorf geborene Schlagzeuger Ulf Stricker hat sich in der Drummerszene besonders durch seinen Einsatz von elektronischen Instrumenten in Kombination mit dem akustischen Drumset einen Namen gemacht. Diese Synergie kommt nicht von ungefähr: Als Jugendlicher nahm er neun Mal bei Jugend musiziert teil und war auch Preisträger beim Bundeswettbewerb. All diese Auszeichnungen erzielte er jedoch als klassischer Pianist. Auch schlagzeugtechnisch starte er mit 11 Jahren zunächst klassisch und erhielt Unterricht in Mallets, Pauken und Snaredrum, ehe er sich mit 15 Jahren dem Drumset zuwandte. Gegen Ende seiner Schulzeit 1996 entschied er sich, am Konservatorium in Arnheim bei René Creemers und Joop van Erven Jazzschlagzeug zu studieren, ohne jedoch die Tasteninstrumente ganz aus den Augen zu verlieren. Seit seinem Abschluss 2001 hat er mit zahlreichen Größen sowohl aus dem Pop als auch Jazzgenre zusammengearbeitet. Neben Bob Mintzer, Frank McComb, Nippy Noya finden sich auch Namen wie DSDS Gewinner Alexander Klaws, die serbische Gitarrenlegende Zlatko Manojlovic und zahlreiche Musical Produktionen in seinen Credits. Als Soloschlagzeuger trat er auf zahlreichen Drumfestivals im In und Ausland auf und teilte sich schon die Bühne mit Größen wie Dave Weckl, Horacio Hernandez, Akira Jimbo, Thomas Lang und vielen anderen.