Datum
Beginn
Veranstaltungsort
Eintrittspreise
Regulär: 12,- €
Ermäßigt: Jazzclubmitglieder, Schüler/Studenten: 6,- €
Alexander Rueß Trio - Atmende Grooves & Intime Melodien
Atmende Grooves treffen auf intime Melodien – mit DEBUT legt der Gitarrist und Komponist Alexander Rueß sein erstes Album als Bandleader vor. Mit Luca Curcio am Kontrabass und Sebastian Merk am Schlagzeug webt das Trio eine Klanglandschaft, die von melodiöser Direktheit und nordischer Intimität getragen wird. Persönlich, klar und zugleich offen für Entdeckungen.
Ihre Musik erzählt in lyrischen Melodien und treibenden Grooves und ist gelegentlich durchzogen von Ausflügen, die Folk oder Prog-Rock-Einflüsse erahnen lassen - nicht vordergründig, sondern als Teil einer lebendigen, europäischen Jazzsprache. Aufgewachsen in Ostholstein und nach nun zehn Jahren in Berlin und Kopenhagen, bringt Rueß seine melodische Direktheit und eigene klangliche Handschrift ein.
DEBUT erscheint bei Double Moon Records/Jazzthing „Next Generation“ und auf dem Album ist Nils Landgren als Gast zu hören. Rueß hat in den vergangenen Jahren an der Seite von renommierten Künstlern gespielt, unter anderem mit dem Quartett der GRAMMY-Gewinnerin Nicole Zuraitis und dem Jazz-Sänger Atrin Madani. Mit dem Alexander Rueß Trio präsentiert er nun Musik von klarer Intention: offen, persönlich und nachhaltig berührend.
Besetzung:
Alexander Rueß - Gitarre & Komposition
Luca Curcio - Kontrabass
Sebastian Merk - Schlagzeug
Info zur Band: https://alex-ruess.de/ - Projekte
YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=zLGlthuIiIE
Alexander Rueß Trio live at the A Trane, Berlin, 10 10 2024
Weitere Infos zu den Musikern
Sebastian Merk - Schlagzeug
https://sebastian-merk.de/#about
https://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Merk
https://www.hfmdd.de/personen/p/87-prof-sebastian-merk
Sebastian Merk ist ein in Berlin lebender Multiinstrumentalist, Komponist, Produzent und Videokünstler. Seit dem Jahr 2000 ist er eine bedeutende Persönlichkeit in der Improvisations- und Jazzszene und arbeitet mit Größen wie Lee Konitz, Ernie Watts, Mark Murphy, Kurt Rosenwinkel und Till Brönner zusammen.
Neben seinem virtuosen Schlagzeugspiel zeichnet sich Merk als Keyboarder, Pianist, Gitarrist und Klangkünstler mit visionären Konzepten aus.
Seine vielseitige Karriere umfasst zahlreiche Bands, Projekte, Theaterproduktionen und Veröffentlichungen. Er trat bereits bei renommierten Festivals wie den Stuttgart Jazz Open, dem Deutschen Jazzfestival in Frankfurt, dem Jazzfest Berlin und JazzBaltica auf. Internationale Tourneen führten ihn in die USA, nach Europa, Südostasien, Südamerika, Japan, Russland und in die Ukraine. Zu seinen musikalischen Weggefährten zählen Johannes Enders, John Schröder, Christian Weidner und Sebastian Studnitzky.
Mit seinem aktuellen Soloprojekt „Merkur“ verschmilzt er Elektronik, Improvisation und technische Experimente zu einem multimedialen Gesamtkunstwerk.
Seit 2020 ist er zudem als Videokünstler tätig und hat zahlreiche Musikvideos für verschiedene Künstler produziert. Darüber hinaus arbeitet er regelmäßig in Bands unter der Leitung von Matthias Schriefl und in Céline Rudolphs „Soniqs“ mit.
Sebastian Merk lebt in Berlin und ist Professor für Schlagzeug (Jazz/Rock/Pop) an der Carl-Maria-von-Weber-Hochschule für Musik in Dresden, wo er eine treibende Kraft in der deutschen Jazzszene ist.
Luca Curcio - Kontrabass
https://www.lucacurcio.com/
https://www.instagram.com/lucupright/?hl=de
Zuerst lernte Luca Curcio Trompete, weil er in der Banda seines norditalienischen Heimatortes mitmachen wollte. Später wechselte er dann zum Schlagzeug, bevor er mit E- und Kontrabass die Instrumente fand, die er dann auch studieren sollte – zuerst am Conservatorio G. Verdi in Turin, später am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen. 2022 zog er nach Berlin, pendelt aber seitdem ständig zwischen der deutschen und der dänischen Hauptstadt. Diese beiden Metropolen sind auch die paneuropäischen Koordinaten seines Quintett: mit ihm am Bass und dem gleichfalls in Berlin lebenden Ukrainer Igor Osypov an der E-Gitarre, mit seinem in Kopenhagen lebenden Landsmann Francesco Bigoni am Tenor- und dem in Berlin lebenden Dänen Asger Uttrup Nissen am Altsaxofon plus dem in Kopenhagen lebenden Norweger Simon Olderskog Albertsen am Schlagzeug. Zusammen spielen sie eine Improvisationsmusik, die ganz im Hier und Jetzt verortet ist und mit ihren wie physisch wirkenden Sounds, dichten Tontrauben und zirkelnden Grooves eine Klangweile nach der anderen aufbranden lässt.
Alexander Rueß - Gitarrist & Komponist
Homepage: https://alexruess.wordpress.com/about/ - Bio
https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Rue%C3%9F
Alexander Rueß (*07.03.1998) wuchs in Ostholstein auf und studierte bereits während der Schulzeit als Jungstudent an der Musikhochschule Lübeck bei Patrick Farrant. Nach dem Abitur studierte er zunächst an der Hochschule für Musik in Dresden und wechselte zwei Jahre später an das Jazz-Institut Berlin. Er war Mitglied im LJJO Hamburg, LJJO Schleswig-Holstein und dem Bundesjazzorchester. Zu seinen Lehrern zählten Jazzgrößen wie Peter Bernstein, Sandra Hempel, Lage Lund, Paulo Morello, Håvard Wiik und Jacob Anderskov.
Der Wahl-Berliner ist heute freischaffender Gitarrist, Komponist und Produzent. Er schloss sein Studium am Jazz-Institut Berlin, der HfM Weimar sowie dem Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen mit dem Master of Music ab.
Rueß‘ tänzerisches Spiel ist von lyrischer Leichtigkeit geprägt und wird häufig von einer nordischen Melancholie kontrastiert. Konzerttourneen führten ihn quer durch Westeuropa sowie nach Japan, Kanada, Südkorea, China und in die USA.
Im März 2026 veröffentlichte Rueß sein Debütalbum „Debut“ beim Label Double Moon Records in Kooperation mit dem Magazin Jazzthing, auf dem der schwedische Posaunist Nils Landgren als Gast mitwirkte. In den ersten vier Wochen erreichte das Album über 25.000 Streams. Als Bandleader des Alexander Rueß Trios – mit Luca Curcio am Kontrabass und Sebastian Merk am Schlagzeug – konzertiert er regelmäßig quer durch Deutschland und Europa. Rueß ist zudem fester Gitarrist in der Band des Jazzsängers Atrin Madani, auf dessen Debütalbum Where Are We Now er ebenfalls zu hören ist; das Album wurde 2024 für den Deutschen Jazzpreis nominiert. Weitere Zusammenarbeiten führten ihn auf die Bühne mit der Sängerin Jocelyn B. Smith und in das Quartett der Grammy-Gewinnerin Nicole Zuraitis.
Darüber hinaus führt Rueß das Projekt MANKO, das 2018 ins Leben gerufen wurde und elektro-urbane Beats mit der Ehrlichkeit akustischer Instrumente verbindet. Das internationale Quintett setzt sich aus Philipp Gropper (Tenor), Otis Sandsjö (Tenor), Robert Lucaciu (Bass), Florian Lauer (Drums) und Asger Uttrup Nissen (Alto) zusammen und wurde von dem schwedischen Bassisten Petter Eldh produziert.
Alexander Rueß wurde 2019 der Lübecker Jazzpreis verliehen. 2018 gewann er mit dem „Alexander Rueß Trio“ den Ensemblewettbewerb der HfM Dresden sowie als Mitglied des BuJazzO den Frankfurter Musikpreis. Zudem war er mit Atrin Madani 2024 für den Deutschen Jazzpreis nominiert. Seit dem Sommersemester 2025 hat er einen Lehrauftrag für Ensemble/Bandleitung an der SRH University.