Datum

Montag, 20.März.2023

Beginn

20:15 Uhr - Einlass ab 19:30 Uhr
Miriam Netti Quartett - La Bossa Vol. II

©Miriam Netti

 

Veranstaltungsort

Discothek Club Center, Stadtplatz 2 in Abensberg

Eintrittspreise

Regulär: 10,- €
Ermäßigt: Jazzclubmitglieder, Schüler / Studenten: 5,- €

Miriam Netti Quartett - La Bossa Vol. II

Montag, 20.März.2023 - 20:15 Uhr

Die Sängerin Miriam Netti begeistert ihre Fans in ganz Europa mit ihrer wunderschönen Stimme, ihrem (Italo)-Jazz und Bossa Nova. "La Bossa Vol. 2“ ist das neue Album der Jazzsängerin und gleichzeitig ein Live-Musikprojekt, das aus zwei Alben besteht: "La Bossa" und "La Bossa Vol. II". Das Projekt entstand aus dem Wunsch, einige der schönsten und ikonischsten Kompositionen aus den italienischen, amerikanischen und brasilianischen Liederbüchern persönlicher und intimer zu gestalten. La Bossa spiegelt das italienische Erbe und die musikalischen Traditionen der Künstlerin, ihren Stil und ihre Kreativität, wider. Ja, Kreativität, denn die Neuinterpretation von Liedern kann eine Herausforderung sein, wenn es bereits so viele schöne Versionen gibt. Es erfordert Intuition, Wissen und künstlerische Freiheit vom Gewohnten und Konventionellem. Dabei interpretiert Miriam Netti jedes Stück mit so viel Authentizität, dass man kaum glauben möchte, dass auch nur eine Zeile davon jemals in einer anderen Sprache gesungen wurde. Formvollendet wird das Werk durch Miriam Nettis Eigenkompositionen „Diva“, „Neruda“ und „Un Disco“, auf die die außergewöhnliche Jazz-Sängerin besonders stolz ist. Die musikalische Auswahl von La Bossa reicht vom letzten Jahrhundert bis in unsere Gegenwart. Interpretiert und gespielt werden u.a. Stücke von Ivan Lins, Betty Carter, Robert Russell, Luigi Tenco, Marino Marini, Fred Buscaglione, Joao Bosco, Milton Nascimento, Ornella Vanoni, Henry Mancini, Quincy Jones, Bruno Martino, Elis Regina, Chico Buarque, Ennio Morricone und Piero Piccioni, Armando Trovajoli und Joao Donato. Begleitet wird Miriam von drei herausragenden europäischen Musikern: dem berühmten Schlagzeuger Bruno Castellucci, dem Ausnahmegitarristen Johan Leijonhufvud und dem begehrten Bassisten Johnny Åman.

Besetzung:
Miriam Netti – Gesang (Italien),
Johan Leijonhufvud – Gitarre (Schweden)
Johnny Åman – Bass (Finnland),
Bruno Castellucci – Schlagzeug (Belgien)

Infos zu Miriam Netti und zur Band:
Miriam Netti Music - La Bossa Vol.2
https://www.facebook.com/miriambook
https://www.youtube.com/c/miriamnetti
https://www.instagram.com/miriam_netti/?hl=de

Miram Netti Biografie
Geboren und aufgewachsen in Apulien - im charmanten Städtchen Putignano (Ba), lebt sie seit einigen Jahren in Berlin. Im Alter von 6 Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht. Sie absolvierte das Musikkonservatorium Monopoli. Im Alter von 20 Jahren gründete sie auch ihre erste lokale Bluesband. Gleichzeitig nimmt sie Jazzklavierunterricht bei dem Pianisten und Sänger Mario Rosini. Von diesem Moment an wurde ihre Musik stark von der brasilianischen Musik und Bossanova beeinflusst, sowie von den großen italienischen Komponisten wie Ennio Morricone, Piero Piccioni und Luigi Tenco unter den Songwritern. 2001 zog sie nach Berlin, wo sie neue Kooperationen mit international renommierten Musikern wie Bruno Castellucci, Johan Leijonhufvud und Christian von der Goltz begann. 2007 ist das Jahr der Erstveröffentlichung des Albums „Miriam Netti“, 10 Jahre bevor das Album „La Bossa“ mit guten Kritiken im deutschen öffentlich-rechtlichen Radio und Fernsehen vorgestellt und eingesetzt wird. 2021 trat Miriam neben Anders Mogensen und Ben Besiakov in der dänischen Produktion des Albums „The Art of Jazz“ als „Featured Vocalist“ auf. Im Jahr 2022 erschien am 4. Februar das Album Bossa Vol. II.

Bruno Castellucci – Schlagzeug (Belgien)
https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Castellucci
https://de-de.facebook.com/bruno.castellucci.9/
https://www.instagram.com/bruno.castellucci/?hl=de
Ein Jazz-Urgestein des Jazz. Spielte in der Band von Jan Akkerman. Seit 1980 war er Schlagzeuger der Bigband von Peter Herbolzheimer. Daneben arbeitete er auch mit der Bigband von Bob Mintzer und dem Count Basie Orchestra. Seit ca. 20 Jahren ist er der ständige Schlagzeuger von 'Toot's' Thielemans
Die folgende Biografie ist aus https://de-academic.com/dic.nsf/dewiki/203829
Bruno Castellucci (* 1944 in Châtelet) ist ein belgischer Jazzschlagzeuger italienischer Abstammung.
Der musikalische Autodidakt arbeitete Anfang der 1960er Jahre mit belgischen Jazzmusikern wie René Thomas, Bobby Jaspar, Jacques Pelzer und Francy Boland und erhielt 1962 den ersten Preis für Schlagzeug beim Adolphe-Sax-Jazzfestival in Dinant. 1963 wurde er Mitglied des Quintetts von Alex Scorier. Bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit Toots Thielemans, mit dem er seit 1974 bei zahlreichen Konzerten und Plattenaufnahmen wirkte. Zwischen 1974 und 1980 war er außerdem Mitglied des Jazzorchesters des flämischen Rundfunks.
Zwischen 1977 und 1979 war er Mitglied der Band von Jan Akkerman. Seit 1980 ist er Schlagzeuger der Bigband von Peter Herbolzheimer. Daneben arbeitete er auch mit der Bigband von Bob Mintzer und dem Count Basie Orchestra.
Castellucci leitete in den 1980er Jahren ein Quartett mit Peter Tiehuis, Michel Herr und Michel Hatzigeorgiou, mit dem er das Album Bim Bim (1989) aufnahm. In den 1990er Jahren gründete er das Bruno Castellucci Stringtett, ein international besetztes um ein Streichquartett erweitertes Jazzquartett (Alben Towards the Light und Lost and Found).
Als Sideman wirkte Castellucci an mehr als sechzig Alben mit und arbeitete mit Musikern wie Charlie Mariano, Airto Moreira, Joe Zawinul, Bob Mintzer, Chet Baker, Lee Konitz, Jaco Pastorius, Quincy Jones, Chaka Khan, Dianne Reeves, Bill Frisell und Jan Akkerman, in jüngerer Zeit mit Eric Legnini, Judy Niemack, Richard Galliano, Ivan Paduart, Philip Catherine, Joachim Kühn, Anne Ducros, Gordon Beck und Heinz von Hermann.
Zwischen 1985 und 1988 unterrichtete er am Konservatorium von Rotterdam. Daneben unterrichtet er seit 1986 an der Brüsseler Musikakademie und seit 1998 am Brüsseler Konservatorium und gibt Workshops in zahlreichen Ländern Europas, Nordafrika, Japan, Kanada und den USA.

Johan Leijonhufvud – Gitarre (Schweden)
https://www.johanleijonhufvud.com/
https://www.instagram.com/jleijonhufvud/?hl=de
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YouTube: https://www.youtube.com/results?search_query=johan+leijonhufvud
Spätestens seit seiner mehr als siebenjährigen Zusammenarbeit mit dem deutschen Star-Trompeter Till Brönner gilt er als einer der vielversprechendsten Protagonisten des zeitgenössischen Jazz. Als Sideman von Brönner und Nils Landgren, wie auch als Bandleader seiner eigenen Formationen, hat sich Johan Leijonhufvud in die vordere Riege der Jazz-Gitarristen gespielt und wird vielfach in die Tradition von Größen wie Joe Pass, Kenny Burrell, Wes Montgomery oder John Scofield gestellt.
Johan Leijonhufvud Biographie:
Johan wurde 1971 in Göteborg/Schweden geboren und wuchs in Växjö/Schweden auf. 1971 begann er im Alter von neun Jahren Klavier und im Alter von elf Jahren Gitarre zu spielen. Die Schallplattensammlung seiner Eltern beeinflusste ihn schon früh in Sachen Jazz. Johan hörte Miles Davis, Stan Getz, John Coltrane und viele andere Jazz-Giganten. "Kind Of Blue" war eine sehr wichtige Platte. Cannonball Adderleys nicht enden wollende melodische Linien und sein Zeitgefühl hinterließen einen tiefen Eindruck. In den frühen Teenagerjahren entdeckte Johan den Fusion-Jazz. John Scofield, Weather Report, Mahavishnu Orchestra, Miles Davis...
1988 zog Johan nach Skåne in Südschweden, um an der Skurups Folkhögskola zu studieren. Nach zwei Jahren an der Schule zog er nach Malmö. 1991 gründete er sein erstes Trio in Malmö. Johan zog 2000 nach Berlin/Deutschland.
Johan ist mit seinen Bands und als Sideman durch ganz Europa und viele andere Teile der Welt getourt und aufgetreten. Er spielte in großen Clubs und Festivals wie dem Montreux Jazz Festival, dem North Sea Jazz, dem Nice Jazz Festival, dem Copenhagen Jazz Festival, dem Ronnie Scott's London, dem Blue Note Milano, dem London Jazz Cafe, dem Jamboree Barcelona, der Philharmonie Berlin, dem Auditorium Parco Della Musica Rom, dem Pizza Express London und vielen mehr. Johan hat mit Benny Bailey, Till Brönner, Mark Murphy, Svante Thuresson, Anders Bergcrantz, Esbjörn Svensson, Nils Landgren, Wolfgang Haffner, Victoria Tolstoy, Claes Jansson, David Haynes, Kjell Öhman, Berndt Rosengren, Max Schultz und vielen anderen gespielt und aufgenommen.
Im Laufe der Jahre hat Johan fünf CD's veröffentlicht:
Johan Leijonhufvud Trio "Speaks The Local Bebop" 1993 auf Sittel Records
J.L Quartett "Happy Farm" 1996 bei Sittel Records
J.L Trio "Eurolines" bei Sittel Records
J.L Trio "Strange Man" Love Street Records
Johan Leijonhufvud Mighty Mezz "vol 1"

Johnny Åman – Bass (Finnland)
https://www.facebook.com/johnny.aman.5/
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Johnny wurde am 10. Februar 1986 in einer kleinen Stadt namens Nykarleby an der Westküste Finnlands geboren. 2005 zog er nach Schweden, um an der Malmö Academy of Music Musik zu studieren, und im Mai 2010 schloss er sein Studium mit einem Master ab. Heute ist Johnny einer der meistbeschäftigten Bassisten in Schweden. Er machte Aufnahmen und tourte unter anderem mit Jerry Bergonzi, George Garzone, Dave Liebman, Billy Hart, Phil Grenadier, Marcus Strickland, Tony Malaby, Gilad Hekselman, Jason Marsalis, Peter Epstein, Tim Hagans, Joe Magnarelli, Gerard Precenser, Tomas Franck, David Braid, Jukkis Uotila und vielen anderen.
Auszeichnungen:
2018 Juno Award, Jazz Album of the Year in Kanada
2020 Ystad Sweden Jazz Award "Nächste Generation"

 

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