Datum

Montag, 30.Januar.2023

Beginn

20:15 Uhr - Einlass ab 19:30 Uhr
Juliana Blumenschein Quintett - eine luftige Fusion aus brasilianischen Rhythmen mit modernen Jazzklängen mit Tiefgang

© Reiner Pfisterer

 

Veranstaltungsort

Discothek Club Center, Stadtplatz 2 in Abensberg

Eintrittspreise

Regulär: 10,- €
Ermäßigt: Jazzclubmitglieder, Schüler / Studenten: 5,- €

Juliana Blumenschein Quintett - eine luftige Fusion aus brasilianischen Rhythmen mit modernen Jazzklängen mit Tiefgang

Montag, 30.Januar.2023 - 20:15 Uhr

Die Musik der deutsch-brasilianischen Sängerin und Songwriterin Juliana Blumenschein zielt genau ins Herz: eine luftige Fusion aus brasilianischen Rhythmen mit modernen Jazzklängen. Leicht und doch tiefgründig, empfindsam und voller Lebenslust singt sie sowohl auf Englisch, als auch Portugiesisch und lässt zwischendurch immer wieder Platz für dynamische instrumentale Passagen.
Es flockt so federleicht, dass man den Songs anhört, dass sie im Flow der zahlreichen Konzerte entstanden sind, die Blumenschein mit ihrem Quintett seit 2018 gespielt hat, z.B. bei den Jazzopen Stuttgart oder beim Bayerischen Jazzweekend.
Schon als Kind entdeckte sie neben der klassischen Musik ihre Liebe zu brasilianischer Musik, R’n’B, Soul und Jazz. Im Jazz-Gesangstudium an der Musikhochschule Mannheim begann sie, ihre eigenen Songs zu komponieren. Daraus entstanden ist ihr Debütalbum A VIDA – eine Ode ans Leben das am 16. Juli 2021 veröffentlicht wurde. Das Projekt wurde gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Besetzung:
Juliana Blumenschein – Gesang
Benedikt Jäckle – Saxophon/Flöte
Florin Küppers – Gitarre
Jan Dittmann – Kontrabass
Johannes Hamm – Schlagzeug

Homepage: https://julianablumenschein.de/
„Broken“ MUSIKVIDEO: https://youtu.be/oEclAcasvC0
ALBUM TRAILER: https://youtu.be/vTDZUkdzCsw
LIVE-SESSION TRAILER: https://youtu.be/SZYKUDJLYWw
DEBÜTALBUM: https://li.sten.to/avida
PRESSEKIT: https://julianablumenschein.de/pressekit/

Wetere Info zu den Musikern

Biografie Juliana Blumenschein
Mit der Identität ist es so eine Sache: Wie fragil es ist, sie an Nationalität festzumachen, scheint noch nicht zu allen durchgedrungen zu sein. Die Geschichte der Sängerin und Songwriterin Juliana Blumenschein ist dafür ein Beispiel: Ihre Eltern wanderten aus Brasilien nach Deutschland aus, sie wurde 1992 in Freiburg geboren und wuchs in einem Örtchen bei Karlsruhe auf. Ihr Urgroßvater wiederum war vor dem ersten Weltkrieg aus Deutschland nach Brasilien emigriert. Sie selbst sieht sich als Deutsch-Brasilianerin, aber schon früh war klar, was ihre eigentliche Heimat ist: die Musik.
Als Tochter klassischer Pianisten, lernte sie früh Klavier und Geige spielen, gewann Preise beim Musikwettbewerb “Jugend musiziert“, wenn sie nicht gerade auf dem Konzert eines ihrer zwei Geschwister war, die allesamt Violinisten sind. Als sie neun Jahre alt war, kam dann das gewissermaßen göttliche Erweckungserlebnis: Sister Act 2 lief im Fernsehen! Und Juliana saß mit offenem Mund davor mit nur einem Wunsch: “Ein Mal so singen können!” Es war um sie geschehen: Sie entdeckte erst Gospel für sich, dann Jazz, dann R’n’B und Soul, und verliebte sich für immer. Zu Klassik gesellten sich fortan Lauryn Hill, Marvin Gaye, Miles Davis, Aretha Franklin, Ella Fitzgerald. Für Juliana war klar: Nach der Schule will sie Musik mit Schwerpunkt Jazz-Gesang studieren.
Zu Beginn der Uni dann der Schicksalsschlag: Ihre Mutter erkrankt an Krebs und stirbt vier Jahre später. “Es hat meine gesamte Studienzeit geprägt. Meine Mutter war immer stark, fast stoisch, aber ich hatte das Gefühl, sie wollte uns nicht zeigen, wie sehr sie leidet.” Bis dahin hatte sich Blumenschein nicht als Komponistin wahrgenommen. Viel zu groß war der Respekt vor dem Metier, im Hinterkopf hallten noch immer die Worte des Vaters: In der Musik darf es keine halben Sachen geben! Doch dank der Ermutigung eines Lehrers während des Bachelorstudiums in Mannheim fasste sie sich ein Herz und schrieb die ganze Nacht durch. Entstanden ist daraus ihr erster Song “A Vida”. Es ist eine Ode ans Leben. “Ich wollte einen Text schreiben, der von den Höhen und Tiefen erzählt. Wie trotz der Dunkelheit immer wieder ein Lichtblick auftaucht”, sagt sie. Es sollte der Titelsong ihres Debütalbums werden, das am 16.07.2021 erschienen ist.
In den neun Liedern auf “A Vida” zeigt Blumenschein, dass Leichtigkeit und Tiefe nicht nur oft beieinander liegen, sondern öfter sogar zusammenfallen. Und so findet sich neben einem Stück wie “Broken”, das von Traumata aus der Kindheit erzählt, wie sie wohl jeder von uns mit sich herumträgt, ein Track wie “Sea Calm”, der das wohlige Wogen des Meers spürbar macht. “Der Song beschreibt eines meiner Lieblingsgefühle: Mich auf den Wellen treiben zu lassen und meine Ohren unter Wasser zu halten!”, sagt Blumenschein und lacht. Sie schrieb das Lied, als sie 2015 als Stipendiatin der Baden-Württemberg-Stiftung ein halbes Jahr lang in Salvador da Bahia verbrachte. “Der Nordosten ist afrobrasilianisch geprägt. Der Aufenthalt an der Küste hat mich musikalisch sehr inspiriert – bis heute”, erzählt sie.
Diese Vielfalt spiegelt sich im Sound ihres Albums wieder: Eine Fusion aus brasilianischen Rhythmen und Jazz, kombiniert mit Soul, Pop und Klassik, mal auf Portugiesisch, mal auf Englisch. Es flockt so federleicht, dass man den Songs anhört, dass sie im Flow der zahlreichen Konzerte entstanden sind, die Blumenschein mit ihrem Quintett seit 2018 gespielt hat.
Die Album-Produktion wurde unter anderem gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Info zu Benedikt Jäckle (Saxophon/Flöte)
Homepage: https://www.benediktjaeckle.com/
Benedikt Jäckle ist ein deutscher Saxophonist, Komponist und Bandleader.
Aufgewachsen in Süddeutschland, begann er im Alter von 7 Jahren Saxophonunterricht zu nehmen. Als er 15 Jahre alt war, wurde er Mitglied des Jugendjazzorchesters Rheinland-Pfalz und dort wuchs in ihm der Gedanke, professioneller Musiker zu werden. Er studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim bei den Saxophonisten Prof. Jürgen Seefelder, Wanja Slavin und Ben Kraef und schloss im Herbst 2020 sein Bachelor-Studium ab.
Benedikt tritt regelmäßig in Deutschland und Europa auf und hatte bereits mehrfach die Gelegenheit, in Nord- und Südamerika zu spielen.
Seine Mission ist es, einen Klang zu schaffen, der eine tiefe spirituelle und emotionale Wirkung hat.
Weiter Infos zu Bendikt Jäckle auch unter https://de.wikipedia.org/wiki/Benedikt_J%C3%A4ckle

Info zu Florin Küppers (git)
Homepage: https://florinkueppers.de/
Florin Küppers lebt als freischaffender Gitarrist, Komponist und Gitarrenlehrer in Mannheim.
Nach einem Jahr studiumsvorbereitende Ausbildung in Berlin, habe studierte Florin Jazzgitarre bei Frank Kuruc in Mannheim und anschließend Komposition und Arrangement bei Jürgen Friedrich im Master Studiengang. Seitdem ist er in vielen verschiedenen Projekten involviert als Leader und Sideman und spielt regelmäßig Konzerte in ganz Deutschland.

Jan Dittmann (Kontrabass)
http://www.facebook.com/jan.dittmann.jazz
Jan Dittmann hat Jazz-Kontrabass in Mannheim und Basel studiert und ist seit 2012 aktives Mitglied der deutschen Jazzszene. Er spielt größtenteils akustische, improvisierte Musik mit dem Fokus auf einem warmen Ton, starke Begleitung und viel Energie. Er zieht seine Inspiration dabei aus dem interaktiven Zusammenspiel der MusikerInnen, ohne dabei seine Rolle als Fundament der Musik zu vernachlässigen. Seit 2018 spielt er im Quartett von Juliana Blumenschein.

Johannes Hamm (Schlagzeug)
Homepage: https://www.johanneshamm.com/
Johannes Hamm wurde 1994 geboren und wuchs in der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald auf. Auch wenn seine Familie keine professionellen Musiker sind, wurde der Musik und dem Musizieren von zuhause aus viel Bedeutung beigemessen. Sein Vater war Hobbyschlagzeuger und seine Mutter hatte lange Jahre Klavierunterricht bekommen. Sein älterer Bruder lernte ebenfalls Klavier und später E-Bass. Seine Schwester sang im Kirchen-und Schulchor. Sein Großvater war Liebhaber klassischer Musik. All das hat Johannes als Kind musikalisch geprägt. Schon als dreijähriger interessierte er sich für die Schlagzeugstöcke seines Vaters.

Er begann mit acht Jahren Pop/Rock-Schlagzeugunterricht an der örtlichen Musikschule zu bekommen. Außerdem lernte er Gitarre, da seine Eltern wollten, dass er auch ein „klassisches“ Instrument lernt. Das sollte sich auszahlen, da Johannes sich schon immer für alle möglichen Musikstile interessierte, von Rock bis zeitgenössische klassische Musik. Mit elf Jahren spielte er in seiner ersten Punk Band, gleichzeitig war er Paukist/Schlagzeuger im Musikschulorchester und spielte in der Big Band der Musikschule. Dadurch entwickelte er früh einen eklektischen Stil am Schlagzeug. Mit vierzehn und fünfzehn Jahren war er Preisträger bei „Jugend musiziert“ erst in der Disziplin Gitarre Solo und im folgenden Jahr als Mitglied eines Gitarrenensembles. Danach hörte er allerdings auf Gitarre zu spielen und konzentrierte sich auf das Schlagzeug. Schon früh begann er seine eigenen Songs zu komponieren, meistens für seine Rockbands.

2010 machte Johannes Hamm ein Auslandsjahr an einer High School in der Nähe von Saint Louis, Missouri in den USA. Dort spielte er in Orchestern und in der Jazzband der High School. Nach diesem Jahr beschloss er Jazzschlagzeug zu studieren. 2013 wurde er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim aufgenommen und studierte Jazzschlagzeug bei Michael Küttner. Außerdem studierte als Erasmusstudent für ein Jahr in Basel, bei den legendären Jazzschlagzeugern Jeff Ballard und Jorge Rossy. 2018 studierte er ein Jahr an der Partner-Musikhochschule von Mannheim in Salvador da Bahia, im Nordosten Brasiliens. Dort lernte er die reiche Musikkultur Brasiliens kennen. Nach dem Bachelorabschluss in Mannheim, bekam Johannes Hamm ein Graduierten-Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und studiert seit dem Jazz performance an der New York University in New York City.

Als Schlagzeuger trat er in den letzten sechs Jahren mit zahlreichen Bands in einigen Clubs und Festivals in Süddeutschland auf. So z.B. mehrere Male im ältesten Jazzclub Europas, dem Jazzkeller Frankfurt (gegründet 1952) und mit einer Hip-Hop Formation auf dem FestivalJazz Open Stuttgartals Vorgruppe von Jamie Cullum. Außerdem komponiert er seine eigene Jazzmusik und bedient sich dabei seiner zahlreichen Einflüsse. Einige seiner Kompositionen sind auf seiner 2018 erschienenen CD Convective Ideaszu hören.

 

Copyright © 2020 jazzclub-abensberg.de. Alle Rechte vorbehalten.
Design und Programmierung webart-IT UG (haftungsbeschränkt)