Datum

Montag, 05.Dezember.2022

Beginn

20:15 Uhr - Einlass ab 19:30 Uhr
Fiona Grond – Interspaces

Foto: © Lukas Diller

 

Veranstaltungsort

Discothek Club Center, Am Stadtplatz 2 in Abensberg

Eintrittspreise

Jazzclubmitglieder: 5,- €
Nichtmitglieder: 10,- €
Schüler / Studenten: 5,- €

Fiona Grond – Interspaces

Montag, 05.Dezember.2022 - 20:15 Uhr

Das Münchner Trio in ungewöhnlicher Besetzung aus Gesang, Saxophon und Gitarre – alles kombiniert mit elektronischen Effekten – verarbeitet Eigenkompositionen und Stücke aus allen Musikgenres auf eigenwillige Art und Weise. Beheimatet im Jazz wagt sich die Formation in experimentelles Gelände, Struktur trifft Sphäre und Klangwelten öffnen ihre bodenlosen Weiten. Feine, verwobene Kompositionen und Arrangements aus der Feder der Bandleaderin lassen mystische und verzaubernde Stimmungen entstehen.
Experimentiert wird auf allen Ebenen: Formen werden aufgebrochen, Harmonien ausgeschöpft und auch die konventionelle Rollenverteilung spielt keine Rolle mehr. Alle Musiker des Trios agieren auf gleicher Ebene. Saxophon und Effekte schaffen Klangwolken, die Stimme wird zum Begleiter, während die Gitarre zum Solisten wird. Wo Akustik auf Technik trifft und Virtuosität in graziler Schlichtheit liegt.

Die schweizstämmige Vokalistin Fiona Grond – zu hören bereits mit Bobby McFerrin in der Münchener Philharmonie – Saxophonist Moritz Stahl – Gewinner der Kurt Maas Jazz Awards und ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kunstförderpreises 2017 – Gitarrist Philipp Schiepek – aktiv in zahlreichen Formationen, Gewinner des Gasteig Wettbewerbs 2018 und Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. mit dem Vincent Eberle Quintett – lernten sich an der Hochschule für Musik und Theater in München kennen. Aus dem Bedürfnis nach einer besonderen, aber intimen Besetzung und durch die Lust am musikalischen Experimentieren entstand das Trio im Herbst 2018.

Besetzung:
Fiona Grond - Gesang
Moritz Stahl - Tenorsaxophon
Philipp Schiepek - Gitarre

Homepage: https://fionagrond.com/
Und: https://fionagrond.com/fiona-grond-interspaces/

Musikvideos:
Live-Trailer aus dem Jazzclub Unterfahrt
und Musikvideo „Early Morning“

Kurzportraits Musiker
Fiona Grond (voc/comp)
Geboren in, und aufgewachsen bei Zürich, zeigte Fiona Grond schon früh großes
Interesse an der Musik und begann bereits mit 5 Jahren Stücke auf der Blockflöte zu
komponieren. Später besuchte sie das Gymnasium Stadelhofen in Zürich, mit
Schwerpunktfach Musik, welches sie 2011 mit Fokus auf klassischem Gesang
abschloss. Als Vorbereitung für das Musikstudium absolvierte sie von 2012-2014
den Jazz-Vorkurs am Konservatorium Winterthur. Seit 2014 studiert Fiona Grond Jazzgesang bei Sanni Orasmaa und Anne Czichovsky an der Hochschule für Musik und Theater in München und 2019 kam das Jazz Kompositionsstudium bei Gregor Hübner und Christian Elsässer dazu. Bisher genoss sie Unterricht und Zusammenarbeit mit diversen internationalen Musikern, wie zum Beispiel Sheila Jordan, The New York Voices, Theo Bleckmann, Ben Monder, Diana Torto, Jen
Shyu, Giovanni Falzone uvm. Aktuell befindet sich Fiona Grond in den Endzügen ihre Masterstudiums an der HMTM. Sie schreibt und singt in verschiedenen eigenen Projekten. Außerdem ist sie regelmäßig mit dem preisgekrönten Svetlana Marinchenko Trio zu hören, mit welchem sie zuletzt in Russland tourte. Daneben singt sie mit Bands wie der Jazzrausch Big Band und dem Christian Elsässer Jazz Orchestra und wurde von den New York Voices als Stipendiatin für das New York Voices Vocal Camp 2019 ausgewählt. Jüngst erhielt sie den mit 3000 Euro dotierten Leonard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Musik der Landeshauptstadt München.

Moritz Stahl (sax)
Der in München lebende Saxophonist und Komponist Moritz Stahl kam bereits als kleines Kind mit Musik in Berührung; er lernte früh Saxophon. Im Alter von 16 Jahren wurde er Mitglied des Landesjugendjazzorchester Bayern unter Leitung von Harald Rüschenbaum. Im Jahr 2011 begann er ein Instrumentalstudium bei Prof. Florian Trübsbach an der Hochschule für Musik und Theater München. Neben seinem Studium nahm er Privatunterricht bei Seamus Blake, Peter Weniger und Paul Heller. 2014 und 2015 war er Mitglied im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Jiggs Whigham und Niels Klein. Seit Oktober 2018 studiert er Komposition bei Prof. Christian Elsässer und Prof. Gregor Hübner. Stahl arbeitete mit Musikern wie John Hollenbeck, Aaron Parks, Tim Hagans, Dusko Goykovich, Alan Broadbent, Manfred Schoof und Richie Beirach. Er ist einer der Gründer des electronic-jazz collective's Ark Noir. Außerdem ist er Mitglied und Solist der Jazzrausch Bigband; er war auf Tourneen in den USA, China, Russland, Ecuador, Portugal, Kenia, Sizilien, Vietnam, Malaysia, Indonesien, Philippinen, Österreich und der Schweiz. Mit dem gemeinsamen Bandprojekt Ark Noir veröffentlichte er 2019 dessen Debütalbum Tunnel Visions (ENJA/Yellowbird), das von Kritik und Publikum positiv aufgenommen wurde. Derzeit arbeitet er mit seinem Quartett an einem eigenen Album. Fiona Grond Stahl erhielt 2017 den Kurt Maas Jazz Award mit einem Stipendium für einen Sommeraufenthalt am Berklee College of Music. Im selben Jahr wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2017 in der Sparte Musik und Tanz ausgezeichnet

Philipp Schiepek (git)
„Er hat seinen eigenen, immer ‚schönen‘ und spannenden Ton gefunden“, schrieb die Süddeutsche Zeitung 2019 beim Debütalbum des damals 25-jährigen Gitarristen Philipp Schiepek. Anfang 2020 wurde er dann mit dem BMW Welt Young Artist Jazz Award ausgezeichnet. Dass Schiepek, der mit Klavier und Akkordeon groß geworden und mit zwölf zur Gitarre gekommen war, über das wichtigste Gut eines Musikers verfügt, seine eigene Handschrift, hatte sich da bereits herumgesprochen. Und so war Schiepek schon während seines Studiums an den Musikhochschulen Würzburg und München die erste Wahl, wenn in Süddeutschland ein versierter, vielseitiger, technisch makelloser Gitarrist gesucht wurde. Von 2016 an spielte er im BundesJazzorchester (BuJazzo) wie als Solist in klassischen Orchestern, in diversen heimischen Bands etwa von Mulo Francel sowie an der Seite von internationalen Größen wie Richie Beirach und Klaus Doldinger. Und fand überdies noch Zeit für sein erstes eigenes Projekt „Golem Dance“, für das er sogar den kanadischen Star-Saxofonisten Seamus Blake gewinnen konnte. Als exklusiver Labelkünstler setzt Schiepek mit dem ACT-Debüt "Cathedral" seinen eingeschlagenen Weg eindrucksvoll fort. Denn der junge Gitarrist hat eine Vision: mit seinen Kompositionen und seinem Spiel möchte er eine neue, individuelle Klangsprache entwickeln.

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